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15. September 2010

Zu Besuch im Friedrich Miescher Institut

Das Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research öffnet am Samstag, 18. September 2010 von 14 Uhr bis 19 Uhr seine Türen zu den Labors. Ein Rundgang durch das Institut bietet biomedizinische Forschung zum Anfassen und Erleben. Dieser Tag der offenen Tür findet im Rahme der 40-Jahr Feierlichkeiten des Friedrich Miescher Instituts statt und ist integriert in das "Fest der Wissenschaften" der Universität Basel.

Warum sterben wir immer noch an Krebs? Was geschieht im kranken Gehirn? Warum sind die kleinen, normalerweise nicht gern gesehenen Fruchtfliegen so "in" in der Forschung? Diesen und vielen weiteren Fragen können Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür am Friedrich Miescher Institut am 18. September 2010 zwischen 14 Uhr und 19 Uhr nachgehen.

Biomedizinische Forschung zu anfassen

Auf einem Rundgang durch die Labors des Friedrich Miescher Instituts an der Maulbeerstrasse geben über 100 FMI-Wissenschaftler Einblicke in ihre Arbeit in der Krebsforschung, in der Hirnforschung und der Epigenetik, diesem relative neuen Zweig der Biologie, der Vererbungsprozesse frisch erklärt. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher die modere Forschung an Hand von Experimenten aktiv erleben und sich mit den Forschenden über die neusten Erkenntnisse austauschen. Natürlich hält das 40-jährige Institut auch etwa für die Kinder bereit.

Integriert im "Fest der Wissenschaften" der Universität Basel

Der FMI Tag der offenen Tür findet im Rahmen der 40-JahrJubiläumsfeierlichkeiten des FMI statt. Gleichzeitig ist er auch integriert in die Aktivitäten des "Fests der Wissenschaften" der Universität Basel. Das FMI ist seit seinen Anfangsjahren mit der Universität Basel assoziiert und viele FMI-Forschende haben einen Lehrauftrag an der Universität Basel. Darum liegt es nahe, dass die beiden Anlässe gekoppelt sind. Vom "Fest der Wissenschaft" am Petersplatz bringt am Samstag ein Bus interessierte Besucherinnen und Besucher ans FMI und wieder zurück.

Einmalige Gelegenheit

Dieser Tag der offenen Tür ist eine einmalige Gelegenheit, das renommierte Basler Forschungsinstitut, das vorwiegend von der Novartis Forschungsstiftung finanziert ist, kennen zu lernen. "Der letzte Tag der offenen Tür fand vor 15 Jahren statt. Seit dieser Zeit ist in der Forschung viel geschehen. Wir freuen uns darum riesig auf die Besucherinnen und Besucher und darauf ihnen unsere Arbeit und unser Institut zu zeigen," sagt Susan Gasser, FMI Direktorin.

40 Jahre FMI
Das Friedrich Miescher Institut wurde 1970 von den Firmen Ciba AG und J.R. Geigy ins Leben gerufen, um eine Brückenfunktion zwischen akademischer Grundlagenforschung und der pharmazeutischen Industrie wahrzunehmen. In den letzten 40 Jahren konnte das Institut global eine Spitzenposition in der biomedizinischen Forschung einnehmen. Seine Standbeine waren und sind die Krebsforschung und die Neurobiologie. Zwischen 1980 und 2003 stand ausserdem die Pflanzengenetik im Zentrum, welche in den letzten Jahren von der Epigenetik abgelöst wurde. Das FMI ist äusserst aktiv in der Ausbildung von jungen Forschenden. In 40 Jahren haben mehr als 300 Doktorandinnen und Doktoranden am Institut ihre Doktorarbeit gemacht. Das FMI präsentiert sich heute äusserst fit für die Zukunft: Noch nie wurde am FMI so erfolgreich und innovativ geforscht, publiziert und für die Patienten biomedizinisch umgesetzt wie in den letzten paar Jahren.

Kontakt
Sandra Ziegler Handschin, 061 696 15 39 oder 079 569 41 62, sandra.ziegler@fmi.ch

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