Krebsforschung am FMI
In jedem Körpergewebe halten sich Zellbildung und Zellsterben die Waage. Im Knochenmark werden beispielsweise jede Sekunde zwei Millionen rote Blutkörperchen produziert und in den Blutkreislauf freigesetzt. Dort zirkulieren die Zellen rund 120 Tage lang, bevor sie sterben. Zusätzlich muss der Körper auf veränderte Umstände reagieren - beispielsweise kurbelt er bei Verletzungen oder verringertem Luftsauerstoff die Produktion der roten Blutkörperchen an. Werden die Vorgänge, die die Produktion und Zerstörung der Zellen steuern gestört, dann entstehen häufig Krankheiten.
Die Vorgänge in der Zelle werden durch Signalmoleküle geregelt. In den letzten Jahren ist es gelungen, die verschiedenen Elemente dieser Signalwege zu identifizieren. Welche Rolle diese jedoch im Einzelnen bei Gesundheits- und Krankheitsprozessen spielen, muss noch weiter geklärt werden.
Ziel der Forschung am FMI ist es, das Verständnis für die Signalkreisläufe und -mechanismen zu vertiefen, die das Wachstum, die Teilung und das Sterben der Zellen regulieren. Bessere Einblicke in diese Prozesse könnten zur Entwicklung innovativer, mechanismen-orientierter Therapeutika gegen menschliche Erkrankungen beitragen.
Acht Arbeitsgruppen des FMI befassen sich mit Fragestellungen der Krebsforschung:
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Mohamed Bentires-Alj
Breast development, cancer and metastasis Ruth Chiquet-Ehrismann Cell communication in growth control and differentiation Susan M. Gasser Functional organization of the nucleus Brian A. Hemmings Targeting the cancer kinome Nancy E. Hynes The molecular basis of breast cancer Ulrich Rass Mechanisms of DNA repair Nicolas Thomä The molecular basis of genome maintenance |

